
4. Fach- und Verbrauchermesse zu Nachwachsenden Rohstoffen und Solarenergie

Am Wissenschaftszentrum Straubing werden grundlagen- und anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu Nachwachsenden Rohstoffen durchgeführt. Dies gilt sowohl für die stoffliche Nutzung als auch die energetische Verwertung von Nachwachsenden Rohstoffen. Selbstverständlich zählt auch die akademische Ausbildung zu den Aufgaben. Diese erfolgt derzeit vor allem im Rahmen von Masterarbeiten, Promotionen und Vorlesungen, die in Weihenstephan oder München gehalten werden. Ab Herbst 2008, wenn der Neubau bezogen wurde, ist die Etablierung eines eigenständigen Masterstudienganges für Nachwachsende Rohstoffe gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur Wien geplant.
Das Wissenschaftszentrum Straubing kooperiert zudem mit zahlreichen Partnern aus Industrie und Wirtschaft sowie Politik und Verwaltung. Natürlich informiert es auch die interessierte Öffentlichkeit auf zahlreichen Veranstaltungen. Aufgrund des branchen- und disziplinenübergreifenden Charakters von Nachwachsenden Rohstoffen arbeiten am Wissenschaftszentrum Straubing Vertreter verschiedener Fachdisziplinen eng zusammen. Diese umfassen die Natur-, Ingenieur-, Ökosystem- und Wirtschaftswissenschaften, um auch in der Lehre und Forschung Fragestellungen vom Molekül bis zur Vermarktung von Nachwachsenden Rohstoffen umfassend abdecken zu können.
In der schwierigen Anlaufphase seit dem Jahr 2001 wurde das Wissenschaftszentrum Straubing von seinen zwei Gründungsinstitutionen, der Technischen Universität München und der Fachhochschule Weihenstephan, getragen. Inzwischen schlossen sich zudem die Universität Regensburg, die Fachhochschule Regensburg und die Fachhochschule Deggendorf an, so dass nun fünf Hochschulen gemeinsam am WZS beteiligt sind. Die künftigen Lehrstühle und Fachgebiete der beteiligten Hochschulen werden inhaltlich ein möglichst breites Spektrum an naturwissenschaftlichen, technischen und ökonomischen Kompetenzen abdecken. Daher sind derzeit acht Professuren als feste Mitglieder des Wissenschaftszentrums eingeplant. Ihre Tätigkeitsbereiche reichen von der Technologie über die Werkstoff- und Maschinenkunde, Biologie und Chemie Nachwachsender Rohstoffe bis hin zur Betriebswirtschaftslehre und dem Marketing Nachwachsender Rohstoffe.
Ein wichtiger Partner ist das ATZ Entwicklungszentrum in Sulzbach-Rosenberg. Das ATZ ist eine außeruniversitäre Einrichtung mit dem Tätigkeitsschwerpunkt „Verfahren und Werkstoffe für die Energietechnik” und wird institutionell durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Verkehr gefördert.
Wissenschaftszentrum Straubing
Petersgasse 18
94315 Straubing
Tel.: 09421/187-105
E-Mail: info@wz-straubing.de