biomasse 2009

5. Fach- und Verbrauchermesse zu Nachwachsenden Rohstoffen und Solarenergie

Eintritt frei - täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet

"biomasse 2009" und "Holz Erleben 09" in Straubing

Fachgesprächsreihen zu Energie und Leben mit Holz

Straubing, 24. September 2009 * Vom 2. bis zum 4. Oktober 2009 dreht sich in Straubing alles um Nachwachsende Rohstoffe, Solarenergie, weitere regenerative Energien und die Veredelung von Holz.
In der Messehalle und auf dem Freigelände Am Hagen werden die "biomasse 2009" und die "Holz Erleben 09" gemeinsam veranstaltet. Messeveranstalter sind die im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe angesiedelte biomasse gmbh und das in Regen ansässige Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald.
Für 2009 wurde das Messespektrum rund um erneuerbare Energien weiter ausgebaut, so dass auch die Themen Photovoltaik, Solarenergie, Geothermie, Wind- und Wasserkraft vertreten sind.

Fachgesprächsprogramm

Am Samstag und Sonntag bieten C.A.R.M.E.N. und das Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald jeweils eine Fachgesprächsreihe an.
Zum Thema Biogas werden am Samstagvormittag ein Fachblock über "Reststoffverwertung" und ein weiterer über "Landwirtschaftliche Biogasanlagen" angeboten. Parallel dazu werden in einem weiteren Seminarraum Rahmenbedingungen zur Stromerzeugung mit Sonne und Wind erläutert und verschiedene Formen von Photovoltaikanlagen für Hausdächer, Freiflächen und landwirtschaftliche Nutzgebäude vorgestellt.
Am Samstagnachmittag wird unter dem Aspekt "Bioenergie von der Fläche" über Energieholz, Biogas-Fruchtfolgen, Miscanthus und Sonderbrennstoffe referiert.
Zeitgleich werden im Fachblock "Biogene Treibstoffe" alternative Antriebe, Rapsölkraftstoff und Biogas thematisiert.
Die Rahmenbedingungen zum Heizen mit Holz und Sonne sowie ein Ausstellerforum namhafter Biomassekessel-Hersteller und KWK mit Biomasse stehen am Sonntag auf dem C.A.R.M.E.N.-Fachgesprächsprogramm.

"Wohnen und Leben mit Holz" ist der Titel der Fachgesprächsreihe des Netzwerkes Forst und Holz Bayerischer Wald.
Am Samstag wird um 10:30 Uhr über Brandschutz im Holzbau referiert. Um 14:00 Uhr geht es um die Frage "Wollen wir mit Wohngiften leben?"
Am Sonntag werden um 10:30 Uhr Beschichtungen für den Holzschutz vorgestellt. Um 14:00 Uhr wird das Thema "Aktiv ins Passivhaus! - Kann ich ohne Heizung komfortabel wohnen?", vorgestellt.
Die Programme der beiden Fachgesprächsreihen stehen im Internet unter http://www.biomasse-messe.de zum herunterladen bereit.

Straubing: Die Bioenergie-Region

Der Landkreis Straubing-Bogen und die Stadt Straubing sind bestrebt, sich zu einer der führenden Bioenergie-Regionen in Deutschland zu entwickeln. Die vorhandenen Biomassepotenziale, allem voran das enorme Holzaufkommen des Bayerischen Waldes und der landwirtschaftlich ertragreiche Gäuboden, aber auch die um den Donauhafen in Straubing-Sand angesiedelten Unternehmen aus dem Bereich der Nachwachsenden Rohstoffe sowie das Gründerzentrum und das Unternehmerzentrum "BioCubator" unterstützen dieses Bestreben. Das Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe mit dem Wissenschaftszentrum, dem Technologie- und Förderzentrum und der Koordinierungseinrichtung C.A.R.M.E.N. e.V., bieten Wissen, Forschung, Lehre, Beratung und Projektbegleitung an. Für eine Messe rund um Nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien steht somit das ideale Umfeld bereit.

Erneuerbare Energien schicken keine Rechnung

In Deutschland steht eine große Bandbreite von erneuerbaren Energien zur Verfügung: Wind- oder Sonnenenergie, Wasserkraft, Erdwärme und Bioenergie stellen ein enormes Angebot bereit, dass - intelligent kombiniert und genutzt - den aktuellen Energieverbrauch um ein Vielfaches übersteigt. Bereits heute decken erneuerbare Energien 15 Prozent des deutschen Strombedarfs. Wasserkraft ist mit einem Anteil von 17 Prozent sogar weltweit die bedeutendste regenerative Energiequelle für die Stromerzeugung. In Bayern ist die Biomasse inzwischen - vor der Wasserkraft - der bedeutendste regenerative Energieträger. Sie ist ausgezeichnet speicherfähig, ihre energetische Nutzung kann bedarfsgerecht zum gewünschten Zeitpunkt abgerufen werden. Zwar sind die Kosten für die Umstellung auf Erneuerbare-Energie-Anlagen noch relativ hoch, doch durch Leistungssteigerung und Massenfertigung wer-den die Preise auch in Zukunft weiter sinken. Außerdem schicken Sonne, Wind und Wasser keine Rechnung und sie ver-meiden gleichzeitig Kosten, die bei der Nutzung fossiler Energieträger diesen gar nicht erst in Rechnung gestellt werden: Der Abbau und die Verbrennung fossiler Rohstoffe sind für Klimawandel, Landschaftszerstörung, Artensterben und vielfältige Gesundheitsschäden verantwortlich, wodurch finanzielle Aufwendungen verursacht werden, die der Allgemeinheit zur Last fallen. Das bedeutet also, dass uns unsere Energieversorgung ohne erneuerbare Energien schon heute viel teurer käme. Zudem sind erneuerbare Energietechnologien aus Deutschland Exportschlager und werden weltweit eingesetzt. Dabei können sich die Anlagen zur Erzeugung der erneuerbaren Energien schon nach relativ kurzer Zeit energetisch amortisieren.

Informationen: biomasse gmbh, Toni Hilmer und Walter Wallrapp (http://www.biomasse-messe.de) und Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald, Alexander Schulze (http://www.holz-erleben.com)

Ca. 4.900 Zeichen, Abdruck frei, Belegexemplar erbeten.

IMPRESSUM
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